Ja lange gab es Nichts ehr zu lesen. Dieses lag aber nicht an mir sondern daran, das Vodafone bzw ihr Handlanger BFS-RISK Nichts gemacht haben ausser Klage einzureichen, die Gerichtskosten zu überweisen und sich dann in erhabenes Schweigen zu hüllen. Von der Klageeinreichung haben wir auch nur durch das AG Hagen erfahren, welches nach Überweisung der Gerichtskosten die Sache an das AG Lippstadt abgegeben hat. Das war so im November 2012.

Set November passiert dann Nichts. Vodafone/BFS RISK währen weiterhin am Zug gewesen. Sie hätten die Klage nämlich begründen müssen.

Ich hatte schon damit gerechnet, dass das AG Lippstadt die Sache wegen Fristverletzung jetzt irgendwann abschmettern wird, doch da….was ist heute im Briefkasten? Ein Brief von besagtem AG und welchen Inhalt hat er?

Seht selbst:

 

 

Tja da ziehen die doch glatt ihre Klage zurück. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Insgesamt belief sich die Forderung mit Gerichtskosten ect. auf knapp 1000€. Dauer der Aktion fast 2 Jahre und urplötzlich sagen die Kollegen sich “sche— drauf”.

Warum macht man sowas? Mein Gefühl ist, dass sie Angst vor einer Niederlage und einem damit geschaffenen Präzedenzfall hatten/haben. Währe ja auch doof wenn man plötzlich von allen weitern “Kunden” die man versucht so abzuzocken bis vor Gericht gezerrt wird, dort den Präzedenzfall um die Ohren gehauen bekommt und reihenweise Prozesse und Geld verliert. So wie es jetzt ist werden sie die Tour nämlich weiterdurchziehen und hoffen das die Leute einknicken bevor es zur Verhandlung kommt.

Daher mein Tip: Nicht Nachgeben….und alle Drohungen und Phantasievorderungen mit einem symbolischen :”langweilt mich….laaaaaangweilt mich” kommentieren und schön auf den Klageweg hinweisen.

Wenn VF jetzt denkt das währe es gewesen, haben die Jungs sich geschnitten, schliesslich steht noch ein ungerchtfertigter Schufaeintrag, sowie einige Kosten die uns entstanden sind im Raum; oder um es anders auszudrücken:

” ab jetzt wird zurückgeklagt!”

 

Offtopic: Witzig finde ich das der “gute” Anwalt eine Homepage in seinem Briefpapier trägt die es garnicht gibt. Wenn man Ihn googelt findet man schnell raus, das er Geschäftsführer der BFS RISK ist und laut seinem Profil von Xing bevorzugt auf  “Dies und das und allerlei und von allem nur das edelste.” steht. Na da hat er ja den richtigen Job als Inkassoanwalt ;) .

 

Ich werde die Tage noch einen Epilog hinterhersetzen aber jetzt muss ich dochnochmal ins VF Forum den Sieg posten und mir den Zorn von “Der Ritter” nebst Kumpanen zuziehen.

  1. innocence sagt:

    Vodafone ist das allerletzte!
    Herzlichen Glückwunsch und nun verklage diese ***** wegen dem unberechtigtem Schufaeintrag, normalerweise müsste man auch die Zeit, die dafür aufgebracht wurde, pauschal mit 30,-/h einklagen.

  2. Ex-Vodafone-Kunde sagt:

    Ach… das kommt mir alles so bekannt vor. Ich hatte im Jahr 2010 einen Telefon-/DSL-Anschluss bei Vodafone nach einem Umzug gekündigt. Danach hatte ich zwei Jahre regen – wenn auch etwas einseitigen – Briefverkehr mit Vodafone und BFS. Es erfolgten rechtswidrige Drohungen mit Schufa-Einträgen, die nach freundlichem Hinweis meinerseits zwei Mal wieder ausdrücklich zurückgenommen wurden. Es erfolgten mehrfach rechtswidrige Abbuchungen von meinem Konto, obwohl ich die Einzugsermächtigung bereits widerrufen hatte. Ich wurde am Telefon angelogen, dass die Kündigungen Vodafone nicht zugegangen seien usw. usw.

    Die wenig qualifzierten BFS-Mitarbeiter hielten es für sinnvoll, mir vier Mal ein Schreiben zuzuschicken, auf dem drohend “Titulierungsankündigung” stand. Dann kamen nach einem Jahr schließlich Mahnbescheid und später die Klage. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Senge hatten ungefähr die gleiche Kompetenz wie die Inkasso-Hilfskräfte von BFS. Die mündliche Verhandlung wurde durch den Richter mit den Worten eröffnet: “Die Klage kann selbstverständlich auf keinen Fall Erfolg haben.”. In meinem Fall hat die Kanzlei Senge trotz ausdrücklicher Frage des Richters die Klage nicht zurückgenommen. Aber vielleicht haben die ja mittlerweile dazugelernt.

    Ich halte Vodafone nicht nur für unseriös, sondern auch für extrem dumm. Die Schadensersatzforderung war nicht viel höher als das, was mein engerer Familienkreis in einem Monat fürs Telefonieren ausgibt. Aber anscheinend hat Vodafone zu viele Kunden und möchten keine mehr.